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Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20

 

Allgemeine Daten

Taktische Bezeichnung: HLF 20
Funkrufname: Florian Pinneberg 22-48-01
Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1630 AF
Aufbau: Magirus
Baujahr: 2019
Besatzung: 0/1/8=9 Feuerwehrleute

 

Technische Angaben

Motor: 6-Zylinder-Reihendiesel
Leistung: 220 kW bei 2.200 1/min 
Hubraum: 7.698 cm³
Getriebe: automatisiertes Getriebe
Antrieb: Allrad (4x4)
zul. Gesamtgewicht: 16,0 t
Länge: 8,18 m (mit Haspel)
Breite: 2,50 m
Höhe: 3,33 m
Löschwassetank: 2000 l Wasser, 200 l Schaum
Pumpleistung: 2000 l/min
 

Das HLF 20 rückt im Einsatzfall in der Regel nach dem ELW 1 als zweites Fahrzeug aus. Die Einsatzschwerpunkte liegen in der Brandbekämpfung, der Wasserförderung und der umfangreicheren technischen Hilfeleistung. Als Fahrgestell dient ein allradgetriebener Mercedes-Benz Atego 1630 AF mit zwillingsbereifter Hinterachse und zuschaltbaren Differentialsperren, um das Fahrzeug auch abseits befestigter Straßen einsetzen zu können. Das 16,0 t schwere HLF 20 wird von einem 299 PS starken Dieselmotor angetrieben, der über einen Nebenantrieb auch die festeingebaute Feuerlöschkreiselpumpe im Fahrzeugheck versorgt. Um den Fahrer auf Einsatzfahrten zu entlasten, ist das Fahrzeug mit einem automatisierten Schaltgetriebe ausgestattet worden.

Die Gruppenkabine bietet Platz für neun Feuerwehrkräfte, entsprechend einer Löschgruppe (0/1/8=9). Um am Einsatzort unverzüglich in die Notfallsituation eingreifen zu können, kann sich der Angriffs- und Wassertrupp bei Brand- und Gefahrguteinsätzen bereits auf der Anfahrt mit den in die Sitze der mittleren und hinteren Sitzbank integrierten Atemschutzgeräten ausstatten. In der Gruppenkabine sind darüber hinaus zahlreiche Werkzeuge, Absperrmaterial, Atemschutzüberwachungstafel, Hydrantenpläne und eine Wärmebildkamera vorhanden. Zur Absicherung von Einsatzstellen und zur Kenntlichmachung der Sonder- und Wegerechte im Einsatzfall, ist das Fahrzeug mit blauen LED Modulen M-Flash K2 der Fa. Hänsch, mit zwei Frontblitzern Sputnik SL, ebenfalls von der Firma Hänsch, sowie mit weiteren LED Modulen M-Flash der Fa. Hänsch am Heck ausgestattet. Für das akustische Signal während einer Einsatzfahrt sorgt die Druckluftanlage Martin-Horn 2298 GM. 

 
 
 
 

 

Den Geräteaufbau fertigte die  Firma Magirus aus Ulm. Die Basis bildet ein mit Aluminiumblechen beplankter und auf dem Fahrzeugrahmen flexibel gelagerter Stahlgitterrahmen, in welchen die Schubfächer und Lagerungsmöglichkeiten eingepasst wurden. Um bei Dunkelheit die Geräteräume ausleuchten zu können, wurden diese seitlich mit einem LED-Band ausgestattet. Um auch höher gelagerte Ausrüstungsgegenstände sicher entnehmen zu können, sind unter den Geräteräumen ausklappbare Trittstufen montiert.

Im heckseitigen Geräteraum (GR) befindet sich die festeingebaute Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 2000 l/min. Für den Erstangriff stehen 2000 l Wasser und 200 l Schaum zur Verfügung, die bei der Brandbekämpfung im Freien u.a. über einen 30 m langen C-Schnellangriffsschlauch mit Hohlstrahlrohr oder Schaumpistole abgegeben werden können. Ferner stehen für die Brandbekämpfung zwei B- und drei C-Hohlstrahlrohre zur Verfügung. Für die Wasserversorgung wird am Fahrzeugheck eine abnehmbare Einmann-Haspel mit 10 B-Schläuchen (Gesamtlänge 200 m) und mit einem abnehmbaren Standrohr samt Schlüssel mitgeführt. Über dem Geräteraum GR befindet sich eine Rückfahrkamera für eine sichere Rückwärtsfahrt.

 
Für die Technische Hilfeleistung, z.B. zur Rettung von Personen aus verunglückten Fahrzeugen, gehören ein Hydraulikaggregat mit Schere und Spreizer sowie einem Hydraulikstempel zur Ausrüstung. Zur Ausleuchtung von Einsatzstellen kann ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast genutzt werden, der sich am Heck des Fahrzeuges befindet und vom Pumpenbedienstand aus mit einer entnehmbaren Fernbedienung gesteuert werden kann. Für die Stromversorgung von Hydraulikaggregat, Scheinwerfern und anderen elektrischen Verbrauchern verfügt das Fahrzeug über ein 8 kVA Stromaggregat. Auf dem begehbaren Fahrzeugdach lagern vier Steckleiterteile (Rettungshöhe von 7,20 m) sowie eine dreiteilige Schiebleiter, die bis zu einer Rettungshöhe von 12 m eingesetzt werden kann. Für die Hygiene am Einsatzort verfügt das Fahrzeug über ein ausziehbares Hygieneboard, an dem fließend Wasser, Desinfektionsmittel und Tücher samt einem Druckluftschlauch zur Verfügung stehen. 

 

 

 
 
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