10.03.2020, THAUST K, Öl und Benzin aufnehmen 21.03.2020, FEU G, Brennt Reetdach 10.02.2020, TH K, Evakuierung Zug 09.02.2020, TH Y, PKW im Graben, Person eingeklemmt 11.02.2020, TH K, Baum in Telefonleitung 16.01.2020, FEU K, Unklares Feuer im Kleingarten 04.02.2020, THAUST K, Ölspur 20.06.2020, FEU, Brennt Gartentrecker am Haus 27.04.2020, FEU K, Flächenbrand 12.02.2020, TH BAHN Y, Hilfeleistung im Bahnbereich 09.02.2020, TH K, Baum auf Straße 29.02.2020, NIL, Amtshilfe 27.05.2020, THAUST K, Ölspur 17.07.2020, FEU 4, Brennen Reetdachgebäude

17.07.2020, FEU 4, Brennen Reetdachgebäude

Einsatznummer: 2020/14 und 15
Datum/Alarmierungszeit: 17.07.2020, 22:24 Uhr
Einsatzort: Sandweg
Einsatzkräfte:

37 Kräfte

Einsatzfahrzeuge: 22-11-01, 22-48-01, 22-45-01, 22-40-01, 22-18-01

Klein NordendeAm Freitagabend um 22:24 Uhr wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Klein Nordende zu einem gemeldeten Brand eines Reetdachhauses am Sandweg gerufen. Bereits direkt nach der Alarmierung war eine weithin sichtbare Rauchwolke zu erkennen, so dass die Wehrführung bereits auf der Anfahrt zum Gerätehaus telefonisch einen weiteren Vollalarm für unsere Wehr, so wie die Löschhilfe durch die Feuerwehr Elmshorn alarmieren ließ.

 

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein reetgedecktes, historisches Wohngebäude und eine dazugehörige Scheune, die ebenfalls mit Reet eingedeckt war, in Vollbrand standen. Schnell wurde klar, dass für die Bekämpfung dieses Brandes weitere Kräfte benötigt werden. So wurden die Kameraden der Feuerwehr Seester und der Feuerwehr Uetersen durch die Leistelle alarmiert.

Da das Gebäude ca. 250 Meter von der Bundesstraße entfernt lag und somit auch zur nächstgelegenen Wasserentnahmestelle eine große Wegstrecke überwunden werden musste, wurde die Wasserförderungskomponente der Feuerwehrbereitschaft des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg (Feuerwehr Tangstedt, Feuerwehr Pinneberg, Feuerwehr Quickborn) mit dem Schlauchwagen 2000 alarmiert. Die Technische Einsatzleitung des Kreises Pinneberg (TEL) unterstützte die örtliche Einsatzleitung, ebenso wie Kreisbrandmeister Frank Homrich und sein Stellvertreter Stefan Mohr.

Die RKiSH stellte zur Sicherung der Einsatzkräfte einen RTW in Bereitstellung. Die Polizei sperrte während der Löscharbeiten die B431 im Bereich der Einsatzstelle komplett ab, so dass die Kräfte gefahrlos arbeiten konnten. Im weiteren Einsatzverlauf bauten das DRK Elmshorn und das DRK Wedel einen Rückzugsbereich auf und verpflegten die Einsatzkräfte.

Nachdem die Dachstühle der Gebäude zusammengefallen waren wurde ein Lohnunternehmer zur Einsatzstelle beordert. Dieser zog mit einem Bagger das Reet auseinander, so dass die Glutnester abgelöscht werden konnten und riss die einsturzgefährdeten Gebäudeteile ein. In der Folge wurden nach und nach die ersten Schlauchleitungen zurückgebaut und ab ca. 3:30 Uhr erste Kräfte der Nachbarwehren aus dem Einsatz entlassen.

Gegen 5:00 Uhr rückten dann auch die letzten Kameraden unserer Wehr ein. Lediglich eine kleine Besatzung blieb mit dem HLF 20 als Brandwache an der Einsatzstelle zurück.

Um 10:00 Uhr am Samstagvormittag ging es dann an den Rückbau der noch vor Ort verbliebenen Einsatzmittel. Der Schlauchwagen des Kreisfeuerwehrverbandes, welcher bereits in der Nacht mit frischen Schlauchmaterial und Atemluftflaschen vor Ort war, sammelte die letzten verschmutzen Schlauchleitungen ein.

Um 12:30 Uhr wurde die Einsatzstelle dann an die örtlichen Energieversorger übergeben, welche die Wasser-, Strom- und Gasversorgung des vom Feuer betroffenen Gebäude abtrennten und den restlichen Straßenzug wieder ans Netz nahmen.

Bis 15:00 Uhr wurde dann in der Wache die Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge wieder hergestellt und das noch von der Einsatzstelle zurückgebaute Material gereinigt, sortiert, verlastet und teilweise den Nachbarwehren zugeführt.

Um 15:37 Uhr wurden wir dann erneut alarmiert, da aus der Brandruine Rauch aufstieg. Ein kleineres Glutnest konnte lokalisiert und gelöscht werden, bevor dann gegen 16:30 Uhr endgültig der Einsatz abgeschlossen werden konnte.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen eingesetzten Kräften für die schnelle Unterstützung und gute Zusammenarbeit bedanken!

 

Fotos: Meike Kamin


 

 

 

 

 

 

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