03.08.2013, NOTF TV, Notfall Tür verschlossen 04.09.2013, FEU, Brennt Holzhütte 27.07.2013, TH K, Baum auf Straße 27.07.2013, TH K, Baum auf Straße 19.07.2013, THAUST K, Ölspur 07.09.2013, TH K, Baum droht umzustürzen

20.06.2013, Klein Nordender Feuerwehrleute helfen im Katastrophengebiet in Sachsen-Anhalt

Tobias Klinter und Sven Wohlers helfen im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Iuk-Gruppe der Technischen Einsatzleitung des Kreises Pinneberg im Hochwessergebiet in Sachsen-Anhalt.Kamern (SA) - Seit Mittwoch (19.06.2013) sind auch zwei Klein Nordender Feuerwehrleute bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe in Sachsen-Anhalt im Einsatz. Gemeinsam mit der Feuerwehrbereitschaft des Kreises Pinneberg machten sich Sven Wohlers und Tobias Klinter in den frühen Morgenstunden auf den Weg in die Hochwasserregion. Beide nehmen den Hilfseinsatz im Rahmen ihrer Tätigkeit in der IuK- (Information und Kommunikation) Gruppe der Technischen Einsatzleitung des Kreises Pinneberg wahr. Ihr Einsatzschwerpunkt liegt auf der Ortschaft Kamern.

Nach einem Deichbruch bei Fischbeck wurden in der Region große Teile des Hinterlandes überschwemmt. Kreisfeuerwehrbereitschaften aus Schleswig-Holstein leisten bereits seit dem 14.06.2013 Amtshilfe für ihre Kollegen. Die Pinneberger Kreisfeuerwehrbereitschaft löst nun die Kräfte der Feuerwehrbereitschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde ab. Zurzeit werden noch immer umfangreiche Deichsicherungsmaßnahmen durchgeführt, um die aufgeweichten Dämme zu halten.


Pressemeldung des KFV-Pinneberg:

Pinneberger Kreisbereitschaft fährt mit zwei Zügen nach Sachsen-Anhalt

Von: Michael Bunk

Datum: Mittwoch, 19. Juni 2013, 3 Uhr

Kreis Pinneberg – Nun sind auch Feuerwehren aus dem Kreis Pinneberg in die Bekämpfung der Hochwasserlage in Sachsen-Anhalt eingebunden. Am Mittwoch, 19. Juni, fahren etwa 100 ehrenamtliche Helfer in das Krisengebiet. Abfahrt ist um 3 Uhr morgens vom Marktplatz in Pinneberg. Die Ankunft im Kreis Stendal ist für 11 Uhr geplant. Dort werden die Pinneberger Kräfte ihre genauen Aufträge erhalten. Die Kräfte werden in dem Gebiet zum Deichschutz, Pumpen und Unterstützung der Bevölkerung eingesetzt. Geplante Dauer des Einsatzes ist bis Sonnabend, 22. Juni.
Der stellvertretende Kreiswehrführer Frank Homrich als Leiter der Technischen Einsatzleitung und Kreisbereitschaftsführer Stefan Aeffner haben folgende Kräfte eingeplant: den Zug Süd-Ost der Kreisbereitschaft mit je einem Löschfahrzeug der Wehren Halstenbek, Appen, Kummerfeld, Rellingen und Schenefeld sowie den Zug Nord-Ost (FF Bönningstedt, FF Quickborn, FF Tangstedt, FF Bilsen, FF Ellerbek). Hinzu kommen die Technische Einsatzleitung (TEL) sowie eine Logistikkomponente (FF Wedel, FF Bönningstedt und FF Halstenbek) mit Gerätewagen, Wechselladerfahrzeug und einer mobilen Feldküche. „So können wir uns, wenn nötig, autark selbst verpflegen“, sagte Homrich. 
Die Anforderung aus dem Kreis Stendal war über das schleswig-holsteinische Innenministerium an den KFV Pinneberg herangetragen worden. Die Feuerwehrleute wurden rechtzeitig telefonisch über den Einsatz informiert.

 

Kreisbereitschaft im Hochwassergebiet Kreis Stendal eingetroffen

Von: Helge Kudenholdt

Datum: Mittwoch, 19. Juni 2013

Kamern (Sachsen-Anhalt) - Am späten Nachmittag des heutigen Mittwoch sind 113 Einsatzkräfte der Kreisbereitschaften des Kreises Pinneberg mit 23 Fahrzeugen in ihrem Einsatzgebiet, den Ort Kamern
eingetroffen. Der Ort Kamern (ca. 1.300 Einwohner, Landkreis Stendal) liegt im Überflutungsbereich der Elbe, der sich durch den Dammbruch bei Fischbeck ergeben hat. Der Ersteinsatz wurde hier von den Kameradinnen und Kameraden der Kreisbereitschaften aus Rendsburg-Eckernförde durchgeführt, die heute durch die Pinneberger Kräfte abgelöst werden.

Der tief liegende Bereich des Ortes ist überflutet, der höher gelegene Bereich wurde durch einen Deich aus Sandsäcken geschützt. Der Wasserstand ist seit dem Einsatzbeginn bereits deutlich zurück gegangen, es sind jedoch weiterhin Pumpmaßnahme erforderlich. Weitere Gebäude befinden sich auf kleinen Inseln, welche sich durch die höhere Lage ergeben haben. Hier harren auf eigenen Wunsch 18 Personen aus. Diese werden mit zwei Pumpen, Schlauchmaterial sowie Essen und Trinken versorgt.

Der Pegelstand ist aktuell leicht fallend. Durch die Verschlussmaßnahmen am Bruch bei Fischbeck sowie die Schaffung einer Abflussöffnung in Richtung Havel ergibt sich eine leichte Entlastung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherstellung des Betriebes eines im Einsatzgebiet gelegenen Funkmastes für Mobiltelefone. Dieser musste vorübergehend extern mit Strom versorgt werden.

Unwetterwarnungen

 

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