01.12.2018, THDRZF, Baum droht zu fallen 23.11.2018, NOTF NA FIRST, Unterstützung Rettungsdienst 12.11.2018, FEU AUS, Nachkontrolle Feuer 10.11.2018, THAUST, Ölspur 12.10.2018, FEU K, Brennt Baum 31.08. - 03.09.2018, 112 Jahre Feuerwehr Zempin 23.08.2018, TH K, Unterstützung Rettungsdienst 19.08.2018, FEU RWM K, Auslösung Rauchwarnmelder

22.06 - 24.06.2018, TH-Ausbildungswochenende

Tornesch - 24 zerstörte PKW mit schwer eingeklemmten Fahrern, drei fein säuberlich zerlegte LKW-Kabinen mit ebenso verletzten Fahrern, acht unter landwirtschaftlichem Gerät gefangene Arbeiter, acht in einem Treppengeländer eingezwängte Personen, ebenso viele Keller, die unter Wasser standen, und Hauswände, die abgestützt werden mussten. Der Blick auf das Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Tornesch-Ahrenloheglich Sonnabend und Sonntag dem Backstage-Bereich einer Monster-Truck-Show.

Mehr als 90 Frauen und Männer aus den freiwilligen Feuerwehren Elmshorn, Wittenberge (Partnerstadt von Elmshorn), Klein Nordende, Kölln-Reisiek, Klein Offfenseth-Sparrieshoop, Seeth-Ekholt, Seester und Seestermühe sowie vom Technischen Hilfswerk Elmshorn und der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein haben an dem ersten Ausbildungswochenende Technische Hilfeleistung des sogenannten 20er-Reviers (Elmshorn und Umgebung) teilgenommen.

Acht verschiedene Stationen waren für ebenso viele bunt gemischte Gruppen auf dem FTZ-Gelände vorbereitet. Zur Einstimmung hatte es am Freitagabend zwei Impulsreferate von Landesfeuerwehrarzt Dr. Stefan Paululat aus Kaltenkirchen zu medizinischen Aspekten der
Unfallrettung und der stellvertretenden Elmshorner Wehrführerin Britta Stender zu psycho-sozialen Nachsorge für Einsatzkräfte gegeben.

Sonnabend und Sonntag wurde dann praktisch gearbeitet. Je Station hatten die Teilnehmer 90 Minuten Zeit, die Aufgabe zu bewältigen, neue Methoden kennen zu lernen, bekannte Vorgehensweise zu verfeinern oder auch mal zu überdenken. Schweres hydraulisches Rettungsgerät wie Schere, Spreizer oder Stempel kam genau so zum Einsatz wie elektrische Säbelsegen, Hydraulikwinden oder auch mal nur eine dünne Bandschlinge. „In unseren Augen war es ein überaus erfolgreiches Wochenende, bei dem die Ausbilder viel Wissen vermittelt haben, sich alle Teilnehmer aber auch gegenseitig durch eigene Erfahrungswerte unheimlich befruchtet haben“, sagten die federführenden Organisatoren Jörn Schulz-Rudek (FF Elmshorn), Martin Höppner (FF Klein Nordende) sowie Ralf Lesker und Arne Feja (beide FF Seester). „Genau das war ja auch das Ziel gewesen und deshalb haben wir die Gruppen so zusammengestellt, dass in jeder möglichst viele Organisationen
vertreten sind.“ Weiterer positiver Nebeneffekt: Im Realeinsatz arbeiten Feuerwehr, Rettungsdienst und Technisches Hilfswerk ebenfalls Hand in Hand „Und wer sich kennt, kann dies noch besser zum Wohl der Bevölkerung machen“, so die Organisatoren, zu deren großem Vorbereitungsteam Helfer aller beteiligter Organisationen gehören. Dieses hoben auch alle Teilnehmer als unheimlich positiv hervor.  Von der ersten Idee bis hin zur Umsetzung waren rund zwei Jahre nötig. „Wir danken allen, die zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben: den Ausbildern, die Helfern im Hintergrund und bei der Verpflegung, den Staplerfahrern, die die Autos über den Hof an die Stationen gebracht haben, und nicht zuletzt dem Kreisfeuerwehrverband Pinneberg dafür, dass wir das Gelände der FTZ nutzen durften“, so Schulz-Rudek. Aike Müller aus Klein Offenseth-Sparrieshoop, selbst kein Feuerwehrmitglied, hat die Station zum Thema Elektroautos wie Tesla mustergültig vorbereitet. Die Firma Gawron hat durch seine Auszubildenden kostenlos ein Modell an Treppengeländern erstellt, an
dem geübt werden konnte. Neben Ausrüstungsgegenständen aus der Kreisausbildung des KFV Pinneberg konnte ein mit Akkus betriebener Hydrauliksatz, gestellt von der Firma Weber, genutzt
werden.

 

 

Unwetterwarnungen